iPhone 6 Produktion: Foxconn baut massiv Mitarbeiterkapazitäten auf

zuliefererIn Vorbereitung zum nächsten iPhone darf es natürlich nicht an Meldungen hinsichtlich Apples Zulieferern mangeln. So laufen bei Foxconn und Pegatron laut Medienberichten die Vorbereitungen zur Produktion des iPhone 6 an. Das Smartphone selbst soll im September vorgestellt werden.

Die Apple Spezialisten von 9to5mac wissen es bereits, denn die Kollegen haben Infos aus Taiwan ausfindig gemacht, die besagen, dass Apples Hauptzulieferer Foxconn bereits die Maschinen zur Fertigung des iPhone 6 warmlaufen lässt. Damit die Produktion überhaupt stattfinden kann, benötigt der chinesische Megakonzern ein sattes Aufgebot von Mitarbeitern. Laut der besagten Medien sucht der Konzern nicht weniger als 100.000 zeitlich befristete Mitarbeiter, die sich für Foxconn und Apple mit Sonderschichten verdient machen wollen. Gegenüber der vorherigen Produktion, nämlich von iPhone 5, iPhone 5S und iPhone 5C, erwartet Apple einen kräftigen Umsatzanstieg. Die iPhone 6 Fertigung soll etwa 70 % der gesamten Apple Auftragslage einnehmen.

Foxconn nicht alleiniger iPhone 6-Zulieferer

Weiterhin startet auch eine weitere Fertigungsstätte – Pegatron, seine Fließbänder und sucht demnach nach neuen Mitarbeitern. Ob es sich bei dieser zweiten Fertigungsadresse um ein Backup hinsichtlich möglichen Ausfällen handelt oder ob Terry Gou, der CEO von Hon Hai Precision Industry und Foxconn die Bewältigung der georderten Stückzahlen nicht nachkommen kann, ist unbekannt. In der Vergangenheit kam es wiederholt zu Engpässen bei der Produktion und Auslieferung, zuletzt schickte Apple massige Chargen an iPhone 5 an Foxconn zurück, die Produkte zeigten Verarbeitungsmängel auf.

Wird es 2 große iPhone 6-Modelle geben?

Mit dem Erscheinen des iPhone 6 wird vor allem ein größeres Display mit 5,5-Zoll verbunden. Auch wenn es von Apple diesbezüglich keine offiziellen Stellungnahmen gibt, gilt diese Annahme als fast sicher. Apple muss hinsichtlich der Konkurrenz und dem nicht abflauenden Trend zu Großbildschirmen nachkommen. Zu einem späteren Zeitpunkt wird sogar noch ein weiteres iPhone 6-Modell mit noch größerem Display erwartet, allerdings geht hierbei auch die Wahrscheinlichkeit mehr in Richtung Vermutung über.

Eklatante Arbeitsbedingungen

In den letzten Jahren setzte sich Apple verstärkt für die Arbeitnehmerrechte bei Foxconn ein. Es gab immer wieder tragische Meldungen hinsichtlich Suizidvorfällen. Die Arbeitsbedingungen gelten bei Foxconn als überdurchschnittlich schlecht. Diese Negativschlagzeilen weiteten sich logischerweise auch auf den Hauptauftraggeber Apple aus. Dennoch gibt es kaum einen Elektronikkonzern, der nicht bei Foxconn und Hon Hai Precision Industry fertigen lässt, so informiert insbesondere der kalifornische Konzern mit Tim Cook an der Spitze hinsichtlich Maßnahmen zu Verbesserungen der Arbeitnehmerumstände. So wurde zum Beispiel auch dank Apple Initiative ein Betriebsrat für die 1,4 Millionen Arbeiter installiert. Im Jahr 2013 verdiente Terry Gou mit Foxconn geschätzte 156 Mrd.-US Dollar Umsatz.

foxconn

Bildquelle: Apple.com, Infografik © Buntetexte.de

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