YotaPhone 2 erscheint mit verbesserter Technik und neuem Design

YOTAPHONE2-01_2833671bDer russische Smartphone Hersteller YotaDevices zeigte mit der ersten Generation des YotaPhone eine kleine Revolution, was den Einsatz von Bildschirmen angeht. Mit einem zusätzlichen E-Ink Display auf der Rückseite des Smartphones zeigte es neue Möglichkeiten von Features und im Handling. Jetzt folgt die zweite Generation.

Was ein zusätzliches Display auf dem Smartphone bringen soll, das konnten sich nicht allzu viele Leute vorstellen. Zumal der rückseitige Bildschirm weder hochauflösend oder farbig sein sollte. Ein herkömmliches E-Ink Display wie bei E-Book Readern konnte schließlich doch überzeugen, vor allem, dass das Display sehr wenig Akkuleistung benötigt und die zuletzt dargestellte Information fast ewig angezeigt werden kann. Damit lassen sich zum Beispiel wichtige Notizen oder Adressen aufheben.

YotaDevices zeigte auf dem MWC 2014 seine zweite Version des YotaPhone. Es zeigt sich mit einem hochauflösenden 5-Zoll-Display (1920 x 1080 Pixel) und 443 Pixel pro Zoll. Bereits hier eine Verbesserung, das erste YotaPhone zeigte sich hier noch etwas weniger darstellungsfreudig, nämlich nur mit 1280 x 720 Pixeln und einem 4,3-Zoll-Bildschirm. Während die erste Generation sich noch recht kantig vorstellte, sind die Ecken des YotaPhone 2 nun deutlich geschwungener, was auch dem Handling des Gerätes zugutekommt. Das erste Gerät wirkte tatsächlich mehr wie eine Designstudie digitaler Technik, mit der nun kommenden Generation wirkt das YotaPhone noch einmal ein ganzes Stück realistischer, beziehungsweise noch mehr an Geräte anderer Hersteller angepast, was dem besonderen Featureumfang des russischen Smartphones sogar zugute kommen kann.

Das wichtigste Feature zeigt sich auch in der Neuauflage auf dem Rücken, das zweite Display mit E-Paper-Technik ist 4,7 Zoll groß und schenkt den Betrachtern eine Auflösung von 960 x 540 Pixeln, im Vergleich, das YotaPhone 1 konnte hier nur 640 x 360 Pixel bei einer Größe von 4,3-Zoll liefern. Ein Augenmerk der neuen Version liegt also deutlich bei der Verwendung besserer Bildschirme. Auch bei der Verwendung des E-Ink Displays gibt es einen deutlichen Unterschied. Nun ist der Bildschirm auch noch per Touchscreen zu bedienen, die erste Version konnte dies nicht – nur Informationen anzeigen. Damit steigt auch der Funktionsumfang, viele Grundfunktionen lassen sich aktuell auf dem Strom sparenden Display ausführen, interessant könnte auch die Unterstützung im Bereich der Applikationen werden, wenn die Entwickler das Potenzial erkennen und dafür spezielle Apps anbieten. Der größte Vorteil liegt immer noch darin, dass das Display extrem Strom sparend ist und dadurch eine lange Nutzungsdauer erlaubt.

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Wie in vielen anderen Android Geräten, kommt auch beim YotaPhone 2 ein Snapdragon 800 Quad-Core-Prozessor zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher beträgt 2 GB, für ausreichend Speicherkapazität sorgt der Flashspeicher mit 32 GB. Besonderes Augenmerk sollte dem Akku geschenkt werden. Diese ist mit 2550 mAh zwar nicht überragend groß dimensioniert, in der Kombination mit der ausschließlichen E-Ink-Display-Nutzung, sollen aber Einsatzzeiten bis zu 50 Stunden realistisch sein. Aufgrund der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des monochromen Displays ist auch hier wieder das eigentliche Highlight des Yotaphone verborgen.

Jeweils eine Kamera ist auf der Vorderseite (2MP) und Rückseite (8MP) eingebaut. Diese stellen aber nicht unbedingt ein besonders aufregendes Feature dar, die Qualität der Sensoren zeigt sich wie in diesem Bereich üblich eher mittelmäßig. Zum Zeitpunkt des Erscheinens soll Android 4.4 Kitkat aufgespielt sein, allerdings sind Zeitpunkt und der voraussichtliche Preis für das YotaPhone noch nicht bekannt. Wie beim Vorgänger auch, soll es wieder zwei Versionen:  Schwarz und Weiß geben.

 

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