Kostenfallen beim Internetsurfen mit dem Smartphone?

Surfen mit dem SmartphoneMobiltelefone sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Dabei nutzt der Großteil der Verbraucher ein Smartphone zum Telefonieren, zum SMS-Senden oder auch um im Internet zu surfen. Dafür stehen spezielle Tarifangebote zur Verfügung, z.B. auf der folgenden Seite als Vergleichstabelle: http://www.telespiegel.de/handy/smartphone-tarife-vergleich.php. Doch gerade wer häufig mit dem Smartphone im Internet unterwegs ist und Apps nutzt, sollte auf mögliche Kostenfallen achten. Dies gilt insbesondere dann, wenn das Smartphone auch im Urlaub dabei ist.

Kostenfalle: Surfen im Ausland

Smartphones und internetfähige Handys ermöglichen es, auch im Ausland zu surfen oder E-Mails abzurufen. Doch Vorsicht: Datentransfers können im Ausland sehr teuer werden. Dies gilt besonders dann, wenn das Smartphone außerhalb der Europäischen Union eingesetzt wird. Die Preise sind in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich und je nach Anbieter werden zwischen 2,49 und 25,80 Euro pro herunter geladenes Megabyte berechnet. Wie hoch der Datentransfer tatsächlich ausfällt, hängt dabei immer von der jeweiligen Anwendung ab. Ist der Verbrauch für das Herunterladen von E-Mails ohne Anhänge relativ gering, so fallen beim Versenden von Urlaubsfotos mitunter sehr hohe Datenmengen an. Um Kosten zu sparen, sollten Urlauber insbesondere die automatischen Datentransfers im Auge behalten, welche im Hintergrund ablaufen. Hierzu gehören vor allem die Updates. Die Updatefunktion sollte deshalb während des Auslandsaufenthaltes angeschaltet werden. Dazu ist es ratsam, den Browser so einzustellen, dass keine Werbefilme oder Anzeigen eingeblendet werden.

Kostenfalle: günstige oder kostenlose Apps

Auch wer sich eine App auf das Smartphone lädt, sollte dabei einige Vorsicht walten lassen. Zwar sind die kleinen Programme zumeist kostenlos, Fallen lauern jedoch in der eingeblendeten Werbung. Über diese werden die Gratis-Anwendungen finanziert. In einigen Fällen reicht bereits ein kurzes Antippen des Werbebanners aus, um den Anwender in eine Abofalle zu locken, wie z.B. die Welt berichtete. Schnell wird so nämlich ein Abo für Klingeltöne, Videos oder Spiele in Auftrag gegeben. Die berechneten Preise liegen dabei zwischen 3 und 60 Euro pro Monat!

Gefährdet sind vor allem die Nutzer von Smartphones mit Android Betriebssystem und die Nutzer von iPhones. In den meisten Fällen erlangen Betroffene erst mit Eintreffen der Mobilfunkrechnung Kenntnis vom abgeschlossenen Abo und dann ist das Entsetzen natürlich groß. Die Abodienste erscheinen in der Abrechnung unter dem Punkt Dienste von Dritten. Wurde ein Abonnement in Rechnung gestellt, so sollte sofort Widerspruch beim Provider eingelegt werden. Hierzu reicht ein formloses Schreiben in der Regel aus. Gleichzeitig sollte noch ein Widerruf per Einschreiben an den Anbieter des Abos gesendet werden. Da diese Praxis nicht rechtens ist, wird es kaum zu einer Anmahnung der zu zahlenden Beträge kommen.

Um sich vor einer möglichen Kostenfalle zu schützen, können Smartphone Besitzer bei ihrem Provider übrigens eine Sperrung der Drittanbieter beantragen. Zu bedenken ist hier jedoch, dass Einkäufe anschließend nur noch gegen die Eingabe der persönlichen Daten möglich sind.

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