iPad über alles? Auch andere Hersteller haben schöne Tablets: Samsung Galaxy Note 10.1

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Das Samsung Galaxy Note 10.1 Version 2014, zählt aktuell zu den stärksten Tablets auf dem Markt. Das gilt nicht nur im Bereich der Android Geräte, das Galaxy Note 10,1 soll auch das Apple iPad Air in die Schranken weisen. Ob das den Südkoreanern ebenfalls gelingt?

Eines vorweg, das Samsung Galaxy Note 10.1 ist in der neuen 2014 Edition wohl das beste aktuelle Android-Gerät auf dem Markt. Es ragt in der Masse der Produkte deutlich heraus und zeigt, dass Samsung weiter auf dem Vormarsch ist. Ein anderer Aspekt besteht darin, dass es im Bereich der Smartphones zu den zwei OS-Plattformen Google Android und Apple iOS, inzwischen mehrere alternative Betriebssysteme geschafft haben, zumindest mit innovativen Vorstellungen in Erscheinung zu treten. Bei den Tablets sieht es aber doch weiter eher etwas rückständig aus. Es gibt eigentlich kaum einen Zweifel daran, dass Apple diese Domäne anführt. Verarbeitung, Design und vor allem die Symbiose aus Software und genutzter Hardware suchten bislang seinesgleichen. Ob das Samsung Galaxy Note 10.1 daran etwas ändern kann, ist vielleicht eine Frage des persönlichen Geschmacks, rein objektiv wird das aber auch mit dem aktuellen Modell nicht ganz gelingen – was mehrere Gründe hat. Im Laufe der Vorstellung dienen gelegentliche Vergleiche zum iPad Air dazu, diese Meinung zu untermauern. Wie gesagt, letztlich können aber auch subjektive Gründe für ein Für und Wider sprechen.
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Die Maße, Material und Verarbeitung

Die Modellreihe Samsung Galaxy Note beschreibt bei Samsung die Ausrichtung hin zu Business und gleichzeitig auch für kreatives Arbeiten. So ist es nur nachvollziehbar, dass auch bei der Tabletversion, das Design konsequent weitergeführt wurde. Die Rückseite bietet ebenfalls eine Lederimitation, dadurch wirkt das Note 10.1 optisch sehr ansprechend und hochwertig. Auch die Trennung zwischen Rückseite und Vorderseite wirkt äußerst geschmackvoll, der aluminiumfarbene Rahmen besteht aber nicht aus Metall, sondern aus Kunststoff, auch in diesem Punkt geht Samsung konsequent den eingeschlagen Weg der Kunststoff-Materialverarbeitung. Erster Vergleich: Apple bietet hier, ein aus einem Aluminiumstück gefrästes Gerät. Auch wenn der Grip des Samsung Tablet ansprechend ist, ist es aber auch nicht so widerstandsfähig und auch nicht so formstabil wie der Einsatz beim iPad Air. Testberichte beschreiben zudem eine leichte Nachgiebigkeit im Bereich Abdeckung und den Tasten, hierbei können je nach Druck leichte Lücken aufklaffen. Das iPad Air zeigt solche Eigenschaften nicht. Folgende Abmessungen beschreiben das Note 10.1 in der 2014 Version:

  • 243,1 x 171,4 x 7,9 mm (Länge, Breite, Tiefe)
  • Gewicht 535 g (Das iPad Air ist mit 469 g etwas leichter)

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Bildschirm und Display

Beim Display kann das Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Version, groß Auftrumpfen und in bekannter Samsung Qualität überzeugen. Der 10.1-Zoll Bildschirm zeigt eine Auflösung von 2560 x 1600 Pixel. Neben der brillanten Farb- und Kontrastdarstellung zeigt sich die eingesetzte Qualität auch im Bereich unterschiedliche Blickwinkel, die Darstellung von Grafiken und Schriften erfolgt stets in voller Schärfe. Wer sich bereits über die Bedeutung des Bezeichnungszusatzes Version 2014 gewundert hat, Samsung hat hier in verschiedenen Bereichen ordentlich nachgelegt, etwa bei der schon genannten Auflösung. Das Vorgängermodell lieferte noch 1280x 800 Pixel. Nun rückt das Galaxy Note sehr nahe an das iPad Air heran.

Prozessor: 8 x Power, vielleicht sogar etwas zuviel?

In diesem Bereich gibt Samsung gerne den Platzhirsch nach dem Motto: Mehr Power für mehr Leistung. Diesem Anspruch folgt die fast schon einschüchternde Abfolge der Prozessoren. Samsung fährt hier nicht den im High End-Bereich üblichen Quad Core Prozessor auf, sondern gleich das Doppelte aber mit unterschiedlicher Leistung (4 x 1,9 GHz und 4x 1,3 GHZ). Dieser Wert wirkt in jedem Fall beeindruckend. Allerdings haben bereits Tests (zum Beispiel bei netzwelt.de) gezeigt, dass manche Funktionen nicht ganz lüssig laufen oder ins Stocken geraten, Programme mit Verzögerung gestartet werden. Wieder auf die Konkurrenz von Apple bezogen, verstehen es die Kalifornier besser die eingesetzte (auf dem Papier schwächere) Hardware mit der Software und dem Betriebssystem zu verbinden. Samsung wird hierbei vielleicht mit einem Software Update nachlegen können?

RAM und Speicher

Mit 3 GB Arbeitsspeicher geht Samsung auch in diesem Bereich in die Vollen. Natürlich bedeutet das jede Menge Ressourcen aber auch in diesem Zusammenhang mag die eingesetzte Power noch nicht ganz flüssig abgestimmt sein. Die Standard-Speicher-Kapazität von 16 GB könnte je nach Anspruch zwar knapp bemessen erscheinen, allerdings kann mittels Micro-SD Karte hier bis auf 64 GB nachgerüstet werden. Das bedeutet einen Vorteil gegenüber dem iPad Air, das wie bereits sämtliche Vorgänger auch nur mit Standardkapazitäten von 16-128 GB angeboten wird, eine Veränderung per Micro-SD ist dabei nicht möglich. Das bedeutet auch einen Preisvorteil für das Note 10.1.

Weitere technische Daten und Spezifikationen

Der eingebaute Akku mit einer Leistung von 8220 mAh zeugt von ausdauernder Leistung und hält ca. 9 Stunden bis zur nächsten Ladung. Hier zeigt sich, das die eingesetzte Hardware ordentlich Leistung benötigt, diese aber auch liefert. Im Samsung Galaxy Note 10.1 sind zwei Kameras eingebaut, die Frontkamera verfügt über 2 MP, die rückseitige Hauptkamera 8 MP samt LED Lichtunterstützung.

LTE und Telefonfunktion

Neben der Standard WiFi Version, ist das Samsung Galaxy Note 10.1 ebenfalls mit der Mobilfunk Variante LTE erhältlich. Hierbei kann die SIM-Karte über einen Slot eingelegt werden. Besonders die Funktion, mit dem Tablet auch Telefonieren zu können, macht das Note 10,1 besonders attraktiv und vor allem im Businessbereich zu einem absoluten Tablet-Favoriten.

Stylus Pen

Bereits anfangs erwähnt zeichnet sich das Galaxy Note 10.1 in der 2014 Version auch durch seine innovativen Möglichkeiten aus. Der Stylus Pen wird dabei zum Stift, zum Bedienungselement oder auch zum Pinsel bei Grafikprogrammen und Anwendungen. Bei Nichtbenutzung verschwindet der Pen in einem Schacht, beim Herausziehen, werden je nach Einstellung, unterschiedlichen Apps und Stylus-Funktionen am Tablet aktiviert. Durch das gedrückt halten der Stylus Taste reicht die Andeutung von Bewegungen über dem Display aus, unterschiedliche Funktionen reagieren auf diese Form der Bedienung. Dieses Feature hat Samsung: Air View genannt. Mit dem Stift aus Kunststoff und den vielen unterschiedlichen Möglichkeiten des Einsatzes beschreibt das Samsung Galaxy Note 10.1 wohl nicht nur den bemerkenswertesten Unterschied zum iPad von Apple, sondern auch eine Hauptcharakteristika der Serie Note. Mit dem Galaxy Note 10,1 komplettiert Samsung die wohl hochwertigste Galaxy Sparte.
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Fazit

Im direkten Vergleich Samsung und Apple, Galaxy Note 10.1 und iPad Air, scheiden sich die persönlichen Geschmäcker wie eh und je. Rein objektiv betrachtet liegt das iPad Air in puncto Material, Qualität wie auch im Zusammenspiel zwischen Hardware und Softwareaber vor dem Business Produkt von Samsung.  Andererseits kann das Galaxy Note 10.1 in der 2014 Version nicht nur im Bereich Hardware überzeugen, einige Features, wie die Integration des interaktiven Pen machen aus dem Note 10.1 sicher das beste aller Android Tablets. Weiterhin erfreulich ist die Auswahl einer Mobilfunkvariante mit LTE Standard, damit ist nicht nur das mobile Surfen im Web möglich, sogar an eine Telefonfunktion wurde wieder gedacht. Beim Preis zeigt das Samsung Gerät seine Ambitionen als High End Gerät und absolute professionelle Lösung. Die Preisempfehlung von Samsung beziffert anfangs auf 600 Euro, inzwischen auf 561 Euro. Erfreulicherweise geben einige Anbieter wie Amazon oder notebooksbilliger.de deutlich günstigere Angebote. Hier starten die Preise (Stand Dezember 2013 bei 481,- und 489,- Euro. Die Versionen mit LTE Mobilfunk sind dagegen noch nicht im Preis reduziert und kosten ca. 680 Euro. Als Farben stehen schwarz oder weiß zur Auswahl.

Bildquelle: Samsung.com, Apple.com

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