Apple: Einbruch im Berliner Apple Store und Aufschwung vom Einbruch am Wirtschaftsstandort China

130501_Berlin_NSO_HeroBei Apple dürfte so kurz vor Weihnachten das Wort Einbruch zumindest in zweideutiger Erscheinung treten. In Berlin kam es zum Einbruch im Sinne von Diebstahl und in China vermag es Apple endlich etwas gegen den wirtschaftlichen Einbruch zu unternehmen.

Es dürfte nur wenige Apple Stores geben, die bislang von Einbrüchen verschont wurden. Eine beliebte und leider auch effektive Einbruchmaßnahme ist die brachiale Methode frontal durch die großen Glasscheiben. Ein Wahrzeichen aller Apple Stores sind die durchgehenden Fensterfronten, und die sind quasi eine willkommene Einladung für Kriminelle, die gleich samt Fluchtauto in die Läden einbrechen. Der Berliner Apple Store gehört zu einer der Prestige Objekte von Apple. Ähnlich wie in Paris oder Barcelona dient auch in Deutschlands Hauptstadt ein architektonisches Bauwerk mit historischer Bedeutung als Produktpräsentation und Showroom.

In der Nacht zum Montag drangen mehrere maskierte Personen samt gestohlen gemeldeten PKW durch eine Frontscheibe des Apple Stores. Binnen weniger Sekunden stahlen die Einbrecher mobile Apple Produkte wie: iPhones, iPads und Macbooks. Die ermittelnde Polizei sieht bei diesem Einbruch bereits einen Zusammenhang zu bereits geschehenen Vorfällen. Dabei werden gestohlene Autos direkt in große Ladengeschäfte gesteuert, um dann direkt vom Tatgeschehen zu fliehen.

Apple arbeitet in China gegen den wirtschaftlichen Einbruch

Mit deutlich höherer Bedeutung dürfte ein anderer Vollzug bewertet werden. Apple darf sich für das Jahr 2014 auf hohe wirtschaftliche Erträge in China freuen. Bislang verzeichnete Apple im asiatischen Raum nur wenige Erfolge, was auch mit der dort verwendeten Funktechnik zusammenhängt. Dort wurde nämlich nur der alte 3G Funkstandard erlaubt. Diese Vorgabe wurde nun gestrichen, Apple erhielt nun den Zuschlag vom größten chinesischen Mobilfunkanbieter China Mobile. Damit kann der Konzern nun mit aktueller Technik auf dem bislang beschränkten Wirtschaftsmarkt Profit erwirtschaften. Ab Mitte Januar 2014 sollen dann auch in China die aktuellen Apple Modelle iPhone 5S und iPhone 5C erhältlich sein.

applestore_beijing2Im aktuellen Jahr musste Apple im Gegensatz zum Jahr zuvor einen Umsatzeinbruch auf dem chinesischen Markt verzeichnen. Diese Bilanz dürfte sich im Jahr 2014 drastisch zum Positiven verändern.

Es bleibt dennoch abzuwarten, wie sich die Amerikaner im sonst von asiatischen Firmen dominierten Markt behaupten können. Konzerne wie Samsung, HTC oder Huawei sind dort fest etabliert und bieten weitaus günstigere Smartphones an, als es Apple bislang vor allem im Westen praktiziert hat. Gut möglich das die genannten Modelle in China auch unter den gängigen Preisen wie in USA oder Europa angeboten werden können. Immerhin unterhält Apples größter Zulieferer Foxconn nicht nur das Stammwerk, sondern auch noch weitere Fertigungswerke in China. Diese Umstände könnten sich realistisch auch auf einen günstigeren Preis auswirken, die Transportkosten auf dem asiatischen Markt sind logischerweise um ein Vielfaches geringer als der Export in den Welthandel. In den letzten Jahren besuchte Tim Cook China gleich mehrfach. Seine Bemühungen führten nun zu dem Erfolg, das Apple den Zuschlag von Chinas größten Mobilfunkanabieter erhalten hat.

Bildquelle: Apple.com

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